Archiv für März 2012

Neuigkeiten zum 17.03.2012, Neustadt

16:30 Uhr:
Bisher sind weder ein Polizeiaufgebot, noch Nazis in Neustadt zu sehen. Wir werden euch allerdings auf dem Laufenden halten. Da Nazis in diesem Jahr bereits in Zweibrücken und in Landau waren, genau so wie in den letzten Jahren, sollte immer noch davon ausgegangen werden, dass sie sich in Neustadt und Bad Dürkheim einfinden werden. Sobald wir Neues wissen, erfahrt ihr es hier.

Nazikundgebung in Landau am 16. März 2012, Neustadt und Bad Dürkheim ungewiss

Wie dem Artikel vom 13. März auf unserer Seite und unseren Flugblättern zu entnehmen ist, war vor einigen Tagen anzunehmen, dass es am Freitag, dem 16. März 2012, eine Nazikundgebung in Landau geben wird. Nun hat sich diese Annahme bestätigt:

Es wird heute, am Freitag, dem 16. März, eine Nazikundgebung in Landau in der Ostbahnstraße zwischen Sparkasse und Post von 20 bis 22 Uhr geben. Anmelder ist die NPD.

Gegenproteste:

  • 17:30 Uhr: Von bürgerlicher Seite wird es um eine Gegenkundgebung auf dem Obertorplatz geben, zu der das „Aktionsbündnis 16. März“ aufruft. Genauere Infos hier.
  • 18:30 Uhr: Gegenkundgebung von der Landauer Stadtratsfraktion auf dem Rathausplatz.

Wir rufen dazu auf, sich den Nazis in den Weg zu stellen und zu zeigen, dass es in Landau keinen Raum für rechte Hetze gibt. Es gilt sowohl die Gegenkundgebungen zu unterstützen als auch die Kundgebung der Nazis aktiv zu stören.

Weitere Informationen bzgl. den voraussichtlich stattfindenden Nazikundgebungen in Neustadt und Bad Dürkheim werden wir hier veröffentlichen, sobald wir mehr wissen. Neue Infos zu Landau werden wir ebenfalls hier posten, aktuelle Infos gibt es allerdings auch auf der Seite der Antifa Landau.

Hier eine Karte, in der die beiden Gegenkundgebungsorte sowie der Nazi-Kundgebungsort eingezeichnet ist:
(Karte in groß hier.

Nazikundgebung landau 16. M�¤rz 2012
Kein Fußbreit den Faschisten!
Alerta antifascista!

Nazigedenken in Landau, Neustadt und Bad Dürkheim am 16., 17. und 18. März?

Am Mittwoch, dem 14. März 2012, sowie am Donnerstag, dem 15. März 2012, wurden etwa 2000 Flugblätter in Neustadter Wohngegenden sowie in Gimmeldingen verteilt. Die Flugblätter beziehen sich thematisch auf das alljährlich stattfindende Nazigedenken in Landau, Neustadt und Bad Dürkheim sowie auf rechte Gruppierungen in Neustadt und Umgebung. Es ist anzunehmen, dass sich Faschisten am Freitag, dem 16. März, in Landau einfinden werden; voraussichtlich werden sie auch Neustadt am 17. März und Bad Dürkheim am 18. März heimsuchen, so wie in den letzten zwei Jahren.
Im folgenden findet sich das Flugblatt, dem genauere Informationen zu entnehmen sind:

Nazi-Gedenken in Neustadt und Umgebung stören!

Sehr geehrte BewohnerInnen von Neustadt und Umgebung,

Am 17. März 2012 jährt sich die Bombardierung Neustadts durch die alliierten Truppen zum 67. Mal. In den letzten beiden Jahren fand am frühen Abend zu diesem Anlass in Landau, in Neustadt am Hetzelplatz und in Bad Dürkheim ein Gedenken von Mitgliedern der NPD sowie weiterer Kameradschaften für die deutschen “Opfer” des Zweiten Weltkrieges statt. Es ist anzunehmen, dass sich die Nazis dieses Jahr erneut in Neustadt einfinden werden, um ihre rechte Propaganda zu verbreiten. Die Faschisten stellen die Alliierten als die Verbrecher des Zweiten Weltkrieges dar und relativeren damit die Täterrolle Deutschlands. Die zahlreichen Jüdinnen und Juden, die im Dritten Reich ermordet wurden, werden von den Faschisten in keinster Form erwähnt, ebenso wenig wie die vielen Opfer deutscher Bombardierungen. Luftkriege der Alliierten als “Bombenterror” sowie “Bomben­holocaust” zu bezeichnen, ist nur ein Beispiel für den von den Faschisten betriebenen Geschichts­revisionismus, mit dem sie versuchen, auf emotionaler Ebene die Bevölkerung für ihre menschen­verach­tende Ideologie zu gewinnen und Opfermythen aufzubauen.

Auch in Neustadt und Umgebung gibt es Nazi-Gruppierungen wie beispielsweise die “Pfalzpatrioten” und die “Autonomen Nationalisten Vorderpfalz”, die aktiv Propaganda betreiben. So fanden sich an zwei Schulen in Neustadt am 23.03., dem Gedenktag für die Opfer der NSU, mehrere “Werde Unsterblich”-Plakate. Diese beziehen sich mit ihrem Unsterblichkeitsbegriff auf das “Deutsche Volk” und die Notwendigkeit seines Überlebens. Hiermit versuchen die Nazis, besonders Jugendliche für ihre Ideen zu begeistern und gesellschaftliche Akzeptanz zu erlangen. Des Weiteren häufen sich in letzter Zeit rassistische und antisemitische Sprühereien, die das Stadtbild von Neustadt verschandeln und nur schwer zu übersehen sind.

In den letzten zwei Jahren hat die Jammertournee der Nazis ihren Auftakt in Zweibrücken gefunden, woraufhin stets Trauermärsche in Landau, Neustadt und Bad Dürkheim gefolgt sind. Es ist anzunehmen, dass die Faschisten auch in diesem Jahr die zuletzt genannten Städte heimsuchen werden, um Trauerveranstaltungen abzuhalten. Der Termin in Zweibrücken hat bereits stattgefunden: Am 10. März hatte der “Nationale Widerstand Zweibrücken” einen Trauermarsch angemeldet, der nach Aussagen der Polizei von etwa 70 Nazis besucht wurde. Voraussichtliche Termine für Landau, Neustadt und Bad Dürkheim sind der 16., 17. und 18. März; ob und wann Trauermärsche stattfinden, ist allerdings ungewiss. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten, denn in all diesen Städten sollte den Nazis keinerlei Toleranz entgegengebracht werden.

Deshalb rufen wir dazu auf, im März in Neustadt und Umgebung auf die Straße zu gehen und gegen diese massive Geschichtsverfälschung zu demonstrieren. Es gilt, sich den Faschisten in den Weg zu stellen und zu zeigen, dass es keinen Raum für rechte Hetze gibt. Wie in Neustadt, so auch überall.

Sobald es weitere Informationen zu den Trauer-Veranstaltungen der Nazis gibt, werden wir diese auf unserer Homepage veröffentlichen. Bitte schaut hier in den nächsten Tagen regelmäßig vorbei, um euch zu informieren und den Nazis keinen Fußbreit zu bieten.

Keine Toleranz für Nazis!
Gegen deutsche Opfermythen und Geschichtsrevisionismus!

Mit freundlichen Grüßen,
Antifa Neustadt

Informationen im Internet unter:
www.antifanw.blogsport.de

Nazi-Kundgebung in Sinsheim am 10. März 2012 verhindern!

Was: Nazi-Kundgebung verhindern
Wann: 10. März 2012, 13:30Uhr
Wo: Sinsheim
Siehe: http://linksunten.indymedia.org/de/node/55551

Genaueres:1
Für den 10. März 2012 (15 Uhr) ruft die Neonazi-Gruppierung „Freie Nationalisten Kraichgau“ zu einer so genannten Mahnwache in Sinsheim auf.
Zu der Kundgebung, die der NPD-Funktionär Sebastian Fluder aus Ilvesheim angemeldet hat, wird mit dem NPD-Bundesvorsitzenden Holger Apfel auch rechte Polit-“Prominenz“ anreisen.
Neben dem Kreisvorsitzenden der Nazi-Partei NPD Jan Jaeschke aus Weinheim soll auch Daniel Knebel, stellvertretender NPD-Vorsitzender aus Hessen, sprechen. Des Weiteren ist mit dem baden-württembergischen NPD-Funktionär Alexander Neidlein ein Kroatien-Söldner und verurteilter Posträuber angekündigt.
Es sind an dem Tag ab 13.30 Uhr mehrere Anti-Nazi-Kundgebungen von einem Bündnis vor Ort angemeldet. Die Nazis wollen ihre „Mahnwache“ auf der Allee in der Sinsheimer Innenstadt durchführen (angemeldet von 14 bis 18 Uhr).

Anti-Nazi-Kungebungen (Beginn jeweils 13.30 Uhr):
- Karlsplatz
- Stadthalle (Vorplatz, Friedrichstraße 17)
- Bahnhofstraße/Elsenzbrücke (an der Skulptur „Wächter“)

Rotzen wir ihnen am 10. März in ihre braune Suppe!
Den Nazis keinen Fußbreit! Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Edt: Hier findet ihr Bilder der Nazis auf der Kundgebung.

  1. Quelle: Linksunten [zurück]

Naziaufmarsch am 10. März 2012 in Zweibrücken verhindern

Was: Nazitrauermarsch verhindern!
Wann: 10.03.2012, 10 Uhr
Wo: Zweibrücken

Genaueres:
Am Samstag, dem 10. März 2012, rufen die Nazis des „Nationalen Widerstands Zweibrücken“ erneut dazu auf, einen Trauermarsch zum Gedenken der „Opfer des alliierten Bombenterrors“ zu veranstalten. Stattfinden soll der Marsch um 10 Uhr , als Redner sind unter anderem Holger Apfel (Parteivorsitzender der NPD), Sven Lobeck, ein Wehrmachtsoldat und ein Mitglied des „Nationalen Widerstand Weibrücken“ vorgesehen.
Die Faschisten stellen bei ihren alljährlich wiederkehrenden Trauermärschen die Allierten als die Verbrecher des Zweiten Weltkrieges dar und relativeren damit die Täterrolle Deutschlands. Die zahlreichen Jüdinnen und Juden, die im Dritten Reich ermordet wurden, werden von den Faschisten in keinster Form erwähnt, ebensowenig wie die vielen Opfer deutscher Bombardierungen.
Den Luftkrieg der Alliierten als “Bombenterror” sowie “Bombenholocaust” zu bezeichnen, ist nur ein Beispiel für den von den Faschisten betriebenen Geschichtsrevisionismus, mit dem sie versuchen, auf emotionaler Ebene die Bevölkerung für ihre menschenverachtende Ideologie zu gewinnen und Opfermythen aufzubauen.
Wir rufen dazu auf, auf die Straße zu gehen und gegen diese massive Geschichtsverfälschung zu demonstrieren. Fahrt nach Zweibrücken, stellt euch den Faschisten in den Weg und zeigt, dass es keinen Raum für rechte Hetze gibt. Wie in Zweibrücke, so auch überall!


Keine Toleranz für Nazis!
Gegen deutsche Opfermythen und Geschichtsrevisionismus!