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Neuigkeiten zum 17.03.2012, Neustadt

16:30 Uhr:
Bisher sind weder ein Polizeiaufgebot, noch Nazis in Neustadt zu sehen. Wir werden euch allerdings auf dem Laufenden halten. Da Nazis in diesem Jahr bereits in Zweibrücken und in Landau waren, genau so wie in den letzten Jahren, sollte immer noch davon ausgegangen werden, dass sie sich in Neustadt und Bad Dürkheim einfinden werden. Sobald wir Neues wissen, erfahrt ihr es hier.

Nazikundgebung in Landau am 16. März 2012, Neustadt und Bad Dürkheim ungewiss

Wie dem Artikel vom 13. März auf unserer Seite und unseren Flugblättern zu entnehmen ist, war vor einigen Tagen anzunehmen, dass es am Freitag, dem 16. März 2012, eine Nazikundgebung in Landau geben wird. Nun hat sich diese Annahme bestätigt:

Es wird heute, am Freitag, dem 16. März, eine Nazikundgebung in Landau in der Ostbahnstraße zwischen Sparkasse und Post von 20 bis 22 Uhr geben. Anmelder ist die NPD.

Gegenproteste:

  • 17:30 Uhr: Von bürgerlicher Seite wird es um eine Gegenkundgebung auf dem Obertorplatz geben, zu der das „Aktionsbündnis 16. März“ aufruft. Genauere Infos hier.
  • 18:30 Uhr: Gegenkundgebung von der Landauer Stadtratsfraktion auf dem Rathausplatz.

Wir rufen dazu auf, sich den Nazis in den Weg zu stellen und zu zeigen, dass es in Landau keinen Raum für rechte Hetze gibt. Es gilt sowohl die Gegenkundgebungen zu unterstützen als auch die Kundgebung der Nazis aktiv zu stören.

Weitere Informationen bzgl. den voraussichtlich stattfindenden Nazikundgebungen in Neustadt und Bad Dürkheim werden wir hier veröffentlichen, sobald wir mehr wissen. Neue Infos zu Landau werden wir ebenfalls hier posten, aktuelle Infos gibt es allerdings auch auf der Seite der Antifa Landau.

Hier eine Karte, in der die beiden Gegenkundgebungsorte sowie der Nazi-Kundgebungsort eingezeichnet ist:
(Karte in groß hier.

Nazikundgebung landau 16. M�¤rz 2012
Kein Fußbreit den Faschisten!
Alerta antifascista!

Nazigedenken in Landau, Neustadt und Bad Dürkheim am 16., 17. und 18. März?

Am Mittwoch, dem 14. März 2012, sowie am Donnerstag, dem 15. März 2012, wurden etwa 2000 Flugblätter in Neustadter Wohngegenden sowie in Gimmeldingen verteilt. Die Flugblätter beziehen sich thematisch auf das alljährlich stattfindende Nazigedenken in Landau, Neustadt und Bad Dürkheim sowie auf rechte Gruppierungen in Neustadt und Umgebung. Es ist anzunehmen, dass sich Faschisten am Freitag, dem 16. März, in Landau einfinden werden; voraussichtlich werden sie auch Neustadt am 17. März und Bad Dürkheim am 18. März heimsuchen, so wie in den letzten zwei Jahren.
Im folgenden findet sich das Flugblatt, dem genauere Informationen zu entnehmen sind:

Nazi-Gedenken in Neustadt und Umgebung stören!

Sehr geehrte BewohnerInnen von Neustadt und Umgebung,

Am 17. März 2012 jährt sich die Bombardierung Neustadts durch die alliierten Truppen zum 67. Mal. In den letzten beiden Jahren fand am frühen Abend zu diesem Anlass in Landau, in Neustadt am Hetzelplatz und in Bad Dürkheim ein Gedenken von Mitgliedern der NPD sowie weiterer Kameradschaften für die deutschen “Opfer” des Zweiten Weltkrieges statt. Es ist anzunehmen, dass sich die Nazis dieses Jahr erneut in Neustadt einfinden werden, um ihre rechte Propaganda zu verbreiten. Die Faschisten stellen die Alliierten als die Verbrecher des Zweiten Weltkrieges dar und relativeren damit die Täterrolle Deutschlands. Die zahlreichen Jüdinnen und Juden, die im Dritten Reich ermordet wurden, werden von den Faschisten in keinster Form erwähnt, ebenso wenig wie die vielen Opfer deutscher Bombardierungen. Luftkriege der Alliierten als “Bombenterror” sowie “Bomben­holocaust” zu bezeichnen, ist nur ein Beispiel für den von den Faschisten betriebenen Geschichts­revisionismus, mit dem sie versuchen, auf emotionaler Ebene die Bevölkerung für ihre menschen­verach­tende Ideologie zu gewinnen und Opfermythen aufzubauen.

Auch in Neustadt und Umgebung gibt es Nazi-Gruppierungen wie beispielsweise die “Pfalzpatrioten” und die “Autonomen Nationalisten Vorderpfalz”, die aktiv Propaganda betreiben. So fanden sich an zwei Schulen in Neustadt am 23.03., dem Gedenktag für die Opfer der NSU, mehrere “Werde Unsterblich”-Plakate. Diese beziehen sich mit ihrem Unsterblichkeitsbegriff auf das “Deutsche Volk” und die Notwendigkeit seines Überlebens. Hiermit versuchen die Nazis, besonders Jugendliche für ihre Ideen zu begeistern und gesellschaftliche Akzeptanz zu erlangen. Des Weiteren häufen sich in letzter Zeit rassistische und antisemitische Sprühereien, die das Stadtbild von Neustadt verschandeln und nur schwer zu übersehen sind.

In den letzten zwei Jahren hat die Jammertournee der Nazis ihren Auftakt in Zweibrücken gefunden, woraufhin stets Trauermärsche in Landau, Neustadt und Bad Dürkheim gefolgt sind. Es ist anzunehmen, dass die Faschisten auch in diesem Jahr die zuletzt genannten Städte heimsuchen werden, um Trauerveranstaltungen abzuhalten. Der Termin in Zweibrücken hat bereits stattgefunden: Am 10. März hatte der “Nationale Widerstand Zweibrücken” einen Trauermarsch angemeldet, der nach Aussagen der Polizei von etwa 70 Nazis besucht wurde. Voraussichtliche Termine für Landau, Neustadt und Bad Dürkheim sind der 16., 17. und 18. März; ob und wann Trauermärsche stattfinden, ist allerdings ungewiss. Wir werden Euch auf dem Laufenden halten, denn in all diesen Städten sollte den Nazis keinerlei Toleranz entgegengebracht werden.

Deshalb rufen wir dazu auf, im März in Neustadt und Umgebung auf die Straße zu gehen und gegen diese massive Geschichtsverfälschung zu demonstrieren. Es gilt, sich den Faschisten in den Weg zu stellen und zu zeigen, dass es keinen Raum für rechte Hetze gibt. Wie in Neustadt, so auch überall.

Sobald es weitere Informationen zu den Trauer-Veranstaltungen der Nazis gibt, werden wir diese auf unserer Homepage veröffentlichen. Bitte schaut hier in den nächsten Tagen regelmäßig vorbei, um euch zu informieren und den Nazis keinen Fußbreit zu bieten.

Keine Toleranz für Nazis!
Gegen deutsche Opfermythen und Geschichtsrevisionismus!

Mit freundlichen Grüßen,
Antifa Neustadt

Informationen im Internet unter:
www.antifanw.blogsport.de

Nazi-Kundgebung in Sinsheim am 10. März 2012 verhindern!

Was: Nazi-Kundgebung verhindern
Wann: 10. März 2012, 13:30Uhr
Wo: Sinsheim
Siehe: http://linksunten.indymedia.org/de/node/55551

Genaueres:1
Für den 10. März 2012 (15 Uhr) ruft die Neonazi-Gruppierung „Freie Nationalisten Kraichgau“ zu einer so genannten Mahnwache in Sinsheim auf.
Zu der Kundgebung, die der NPD-Funktionär Sebastian Fluder aus Ilvesheim angemeldet hat, wird mit dem NPD-Bundesvorsitzenden Holger Apfel auch rechte Polit-“Prominenz“ anreisen.
Neben dem Kreisvorsitzenden der Nazi-Partei NPD Jan Jaeschke aus Weinheim soll auch Daniel Knebel, stellvertretender NPD-Vorsitzender aus Hessen, sprechen. Des Weiteren ist mit dem baden-württembergischen NPD-Funktionär Alexander Neidlein ein Kroatien-Söldner und verurteilter Posträuber angekündigt.
Es sind an dem Tag ab 13.30 Uhr mehrere Anti-Nazi-Kundgebungen von einem Bündnis vor Ort angemeldet. Die Nazis wollen ihre „Mahnwache“ auf der Allee in der Sinsheimer Innenstadt durchführen (angemeldet von 14 bis 18 Uhr).

Anti-Nazi-Kungebungen (Beginn jeweils 13.30 Uhr):
- Karlsplatz
- Stadthalle (Vorplatz, Friedrichstraße 17)
- Bahnhofstraße/Elsenzbrücke (an der Skulptur „Wächter“)

Rotzen wir ihnen am 10. März in ihre braune Suppe!
Den Nazis keinen Fußbreit! Es gibt kein ruhiges Hinterland!

Edt: Hier findet ihr Bilder der Nazis auf der Kundgebung.

  1. Quelle: Linksunten [zurück]

Naziaufmarsch am 10. März 2012 in Zweibrücken verhindern

Was: Nazitrauermarsch verhindern!
Wann: 10.03.2012, 10 Uhr
Wo: Zweibrücken

Genaueres:
Am Samstag, dem 10. März 2012, rufen die Nazis des „Nationalen Widerstands Zweibrücken“ erneut dazu auf, einen Trauermarsch zum Gedenken der „Opfer des alliierten Bombenterrors“ zu veranstalten. Stattfinden soll der Marsch um 10 Uhr , als Redner sind unter anderem Holger Apfel (Parteivorsitzender der NPD), Sven Lobeck, ein Wehrmachtsoldat und ein Mitglied des „Nationalen Widerstand Weibrücken“ vorgesehen.
Die Faschisten stellen bei ihren alljährlich wiederkehrenden Trauermärschen die Allierten als die Verbrecher des Zweiten Weltkrieges dar und relativeren damit die Täterrolle Deutschlands. Die zahlreichen Jüdinnen und Juden, die im Dritten Reich ermordet wurden, werden von den Faschisten in keinster Form erwähnt, ebensowenig wie die vielen Opfer deutscher Bombardierungen.
Den Luftkrieg der Alliierten als “Bombenterror” sowie “Bombenholocaust” zu bezeichnen, ist nur ein Beispiel für den von den Faschisten betriebenen Geschichtsrevisionismus, mit dem sie versuchen, auf emotionaler Ebene die Bevölkerung für ihre menschenverachtende Ideologie zu gewinnen und Opfermythen aufzubauen.
Wir rufen dazu auf, auf die Straße zu gehen und gegen diese massive Geschichtsverfälschung zu demonstrieren. Fahrt nach Zweibrücken, stellt euch den Faschisten in den Weg und zeigt, dass es keinen Raum für rechte Hetze gibt. Wie in Zweibrücke, so auch überall!


Keine Toleranz für Nazis!
Gegen deutsche Opfermythen und Geschichtsrevisionismus!

18.02.2012: Antifaschistische Kundgebung in Mannheim und Fahrt nach Worms – Naziaufmarsch verhindern

Was: Kundgebung: „Gegen Geschichtsrevisionismus und Naziaufmärsche – in Dresden, Worms, Mannheim und überall“
Wann: Samstag, 18.02.2012, 9 Uhr
Wo: Mannheim Bahnhofsvorplatz

Siehe: Ak Antifa Mannheim

Was: Naziaufmarsch verhindern
Wann: Samstag, 18.02.12, 13 bis 18 Uhr
Wo: Worms

Siehe: Aufruf

Genaueres:

Aktuelles zu Worms:
Nun ist bekannt: Die Nazis wollen ihre Demo von 13-18 Uhr durchführen, Anmelder sind Armstroff, Teufer und Marschall. Falls die Demo stattfindet verläuft sie westlich der Bahnlinie, also abseits der Innenstadt.
Quelle: Hier


Aufruf des AK Antifa Mannheim:

Am Samstag, 18.2.2012 findet ab 9 Uhr morgens eine antifaschistische Kundgebung am Hauptbahnhof statt.Im Anschluss wollen wir gemeinsam zu Anti-Nazi Protesten nach Worms fahren.

Hintergrund: Wie jedes Jahr finden um den 13. Februar Nazi-Aktionen in Dresden statt, die sich auf die Bombardierung der Stadt durch die Alliierten beziehen. Ziel ist die Verdehung der Geschichte und die Verharmlosung des NS. In den „Aktionswochen“ machen die Nazis bundesweit themenbezogene Aktionen.

Da 2012 in Dresden vermutlich kein großer Wochenendaufmarsch stattfindet, weichen die Nazis auf dezentrale Aktionen aus. Sie haben am Samstag, 18.2. in Worms einen Aufmarsch angemeldet, die Stadt versucht diesen zu verbieten. Ein Ausweichen der Nazis in andere Städte ist möglich.

Da es deshalb noch recht unklar ist, wie der Samstag verlaufen wird, wollen wir mit einer Kundgebung am Morgen als Auftakt beginnen und von dort aus weiterfahren. Zur Kommunikation und Information werden wir am Samstag über unseren Twitter-Channel http://twitter.com/akantifa informieren, auch ein Infotelefon und Ermittlungsausschuss sind in Planung.

Aufruf der Bündnisses gegen den Naziaufmarsch in Worms:

Ein breites, überregionales Bündnis ruft für den 18. Februar zu Protesten und Widerstandsaktionen gegen den von Nazis in Worms geplanten „Trauermarsch“ auf.
Gemeinsam werden wir gegen Geschichtsrevisionismus, Nationalismus und deutsche Opfermythen auf die Straße gehen!

Überall wird in diesen Tagen Fastnacht gefeiert. Auch in Worms ist am Samstag, den 18. Februar Straßenfastnacht mit Männer-, Frauen- und Kinderballett, mit den „Griwwelbissern“, Kettenkarussell und Musik zum Schunkeln.

Doch die scheinbare Fastnachtsidylle steht im krassen Kontrast zur Ankündigung aus Neonazikreisen der Region, an ebendiesem Samstag einen Trauermarsch durch Worms veranstalten zu wollen. Nachdem der Neonazi-Großaufmarsch in Dresden abgesagt wurde, planen Kameradschaften und NPD-Kreise aus der ganzen Region an diesem Tag stattdessen in Worms zusammenzukommen, um die Bombardierungen im Februar 1945 zu beklagen, die dem Dritten Reich einst den Garaus machten, Angst und Schrecken in Europa ein Ende setzten und den Holocaust beendeten.

Wer die Geschichte für seine Zwecke umdeutet, indem er deutschen Hass und deutsche Kriegslust vergisst, die bis heute unfassbare Vernichtung von Millionen Menschen im Holocaust unterschlägt oder gar leugnet, und dann so tut, als wäre die „böse Welt“ über ein „unschuldiges Deutschland“ hergefallen, dem darf weder in Worms noch in einer anderen Stadt eine öffentliche Plattform zur Verbreitung geboten werden.

Aus diesem Grund werden wir uns mit vereinten Kräften jenen entgegenstellen, die meinen mit Hilfe von Geschichtsrevisionismus und der Instrumentalisierung der Opfer des zweiten Weltkriegs ihre menschenverachtende Ideologie in den Köpfen der Bevölkerung verankern zu können.

So wie sich der Führerkult schon damals nicht auf das mörderische Regime beschränkte sondern von der breiten Masse der Bevölkerung getragen wurde, so hat die Ideologie der Nazis bis heute ihre Spuren in der Mehrheitsgesellschaft hinterlassen: Nationalismus, ein biologistisches Menschenbild, Rassismus und Antisemitismus leben fort, gleichwohl Neonazis von den meisten als „zu extrem“ befunden und abgelehnt werden.

Wenn wir also am Samstag, den 18. Februar auf die Straße gehen, um den Naziaufmarsch in Worms gemeinsam und geschlossen „von der Straße zu schunkeln“, sollten wir uns bewusst machen, dass Nazis das rückwärtsgewandte Gedankengut, das sich in der gesamten Gesellschaft wiederfindet, nur auf die Spitze treiben. Machen wir deutlich, dass wir Nationalismus wie Rassismus bekämpfen, auch wenn er aus dem Munde von Demokrat_innen kommt.

Wehren wir uns dagegen, uns „nationale (Standort-)Interessen“ und ein konstruiertes nationales Zusammengehörigkeitsgefühl aufdrängen zu lassen, die ausschließlich zur Rechtfertigung dienen sollen, sich gegen andere Nationen abzugrenzen, das eigene Konstrukt künstlich aufzuwerten und damit alles Übrige abzuwerten. Damit soll die Krisenhaftigkeit des Kapitalismus kaschiert und die Spannungen, die daraus innerhalb der Bevölkerung resultieren, übertüncht und auf vermeintlich „Minderwertiges“ und „Fremdes“ projiziert werden.

So wird Arbeitnehmer_innen, die gezwungen sind sich zu immer schlechteren Konditionen ausbeuten zu lassen oder Erwerbslosen, denen immer weniger Unterstützung zuteilwird, suggeriert, dass es ihnen im Vergleich zu anderen Ländern immer noch und sie zusammenstehen müssten, um diesen Status gegenüber „den Anderen“ zu verteidigen.
Eine Folge daraus ist ein staatlich institutionalisierter Rassismus, der zwischen „wirtschaftlich nutzbaren“ und „unproduktiven“ Migrant_innen unterscheidet. Das Resultat sind menschenunwürdige Behandlungen auf Ämtern, sowie polizeilichen Schikanen und gipfelt in der Internierung in Lagern und Abschiebungen. Dies alles wird von der Mehrheit der Gesellschaft widerspruchslos hingenommen, wenn nicht sogar befürwortet und bewusst mitgetragen

Nehmen wir all dies zum Anlass, der nationalen Ideologie insgesamt eine Absage zu erteilen!
Wir sind alle Menschen – ungeachtet unserer Herkunft, Hautfarbe oder Sprache, unseres sozialen Status, des Geschlechts oder der sexuellen Ausrichtung!

Kämpfen wir für eine bessere Gesellschaft! Eine solidarische Gesellschaft, in der alle ein gutes Leben führen können! In der nicht sog. Sekundärtugenden und der Zwang zur wirtschaftlichen Verwertung unser Leben bestimmen, sondern echte Freiheit, Selbstbestimmtheit und Solidarität!

Am 18. Februar 2012:
Geschichtsrevisionismus entgegentreten!
Nazis wegschunkeln!
Gemeinsam für eine bessere Gesellschaft!

Mahnwache mit Kundgebung gegen Neonazis am Samtag, 7. Januar 2012, in Ludwigshafen

Was: Mahnwache und Kundgebung
Wann: Samstag, 07.01.2012, 11:30-13:30 Uhr
Wo: Berliner Platz in Ludwigshafen

Siehe: Politma Mannheim

Edit: Mittlerweile ist sicher, dass die NPD am selben Tag Demontrationen in Ludwigshafen, Frankenthal und Worms durchführen darf. Wie einem Artikel auf swr.de zu entnehmen ist, haben die Verwaltungsgerichte in Neustadt/Weinstraße und Mainz entsprechenden Anträgen der NPD stattgegeben.
Kommt daher um 11:30 Uhr auf den Berliner Platz und zeigt, dass ihr gegen Rassismus und Rechtsextremismus seid – in Ludwigshafen und überall!

Aufruf:1
„Die Vorgänge um die Rechtsextremistische Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) hat die Bundesrepublik erschüttert. Die 10 Morde der Nazigruppe in der Zeit von 2000 – 2007 sowie Sprengstoffanschläge auf Geschäfte von Menschen mit Migrationshintergrund in Köln und Düsseldorf offenbaren eine Menschenverachtende Einstellung und dem Haß auf alle die nicht ihn ihr Weltbild passten.
Zum Gedenken an die Opfer und als Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rassismus in der Rhein-Neckar Region ruft das Ludwigshafener Bündnis gegen Rechte Gewalt und Rassismus sowie die Migrationsbeiräte von Ludwigshafen, Mannheim und dem Rhein-Pfalzkreis zu einer Mahnwache auf.
Nach unseren Informationen beabsichtigt die NPD an diesem Tag ebenfalls eine Kundgebung in Ludwigshafen durchzuführen. Das Netzwerk und die Migrationsbeiräte sehen diese Aktion der Neo-Nazis als Provokation gegenüber unserer Veranstaltung an.
Dies zeigt noch einmal deutlich, welche Einstellung hinter den Aktivitäten der Rechten Szene in der Region steckt. Und was wir von den geheuchelten Distanzierungs versuchen der NPD Führung von der Terrorgruppe NSU zu halten haben.
Bitte Mobilisieren Sie/ihr eure Kolleginnen und Kollegen, Freunde, Verwandte und Nachbarn und kommen Sie/ihr am Samstag auf den Berliner Platz, um ein Deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus und Rassismus in der Rhein-Neckar Region zu setzen.“

Kommt zahlreich!
Alerta Antifascista!

  1. Stammt von http://www.politma.de/2012/01/mahnwache-mit-kundgebung-gegen-neonazis/ [zurück]

Aktion im Rahmen der AOVP-Kampagne in Landau: Alle Jahre wieder? Nicht mit uns!

AOVP

Am Abend des 08.12.2011 trafen sich Antifaschist_Innen aus der Vorder- und Südpfalz und verteilten in der Landauer Innenstadt und auf dem Weihnachtsmarkt Flugblätter, bezüglich der sich im März 2012 zum 67. Mal jährenden Bombardierung der Stadt durch alliierte Luftstreitkräfte am 16.03.1945 und der damit verbundenen jährlichen Jammerkundgebung der Faschisten der NPD und des Aktionsbüros Rhein-Neckar.

Auch im kommenden März ist zu erwarten, dass die Faschisten wie schon in den Jahren zuvor versuchen werden, dieses Datum zu nutzen, um die Geschichte nach ihrem verblendeten Weltbild zu verfälschen, indem sie einen deutschen Opfermythos propagieren. Doch dürften die Nazis rund um das NPD-Ehepaar Klaus und Dörthe Armstroff, sowie dem Nazikader des Aktionsbüros Rhein-Neckar Matthias Herrmann schon in diesem Jahr gemerkt haben, dass sie und ihre heuchlerische Trauer dem antifaschistischen Widerstand in Landau nichts entgegenzusetzen haben. So mussten die Nazis ihre Kundgebung wegen massiver akustischer Störung frühzeitig abbrechen und sich von der Polizei vom Kundgebungsort eskortieren lassen.

Auch im März 2012 gilt es also erneut den Nazis zu zeigen, dass sie unerwünscht sind. Daher wurden in diesem Jahr schon früh präventiv Informationen unter die Bürger_Innen gebracht, um so einen möglichst breiten Widerstand gegen die faschistische Umdeutung der Geschichte zu mobilisieren.

Die jüngsten Ereignisse rund um den braunen Terror dürften jedem gezeigt haben, welches Weltbild sich hinter dem bürgerlichen Anstrich der NPD und den Kameradschaften verbirgt, also lasst es nicht zu, dass die Faschisten die Straßen mit ihrem ideologischen Stumpfsinn verpesten – Stellt euch den Nazis in den Weg, schaut nicht weg und zeigt ihnen, dass sie hier und auch sonst wo nicht toleriert werden.

Nazis von der Straße jagen! – Alerta Antifascista

Im Folgenden das Flugblatt der Antifaschistischen Offensive Vorderpfalz:

2012 jährt sich die Bombardierung der Pfalz durch die Alliierten am Ende des Zweiten Weltkrieges zum 67. Mal. Es ist davon auszugehen, dass (Neo-)Nazis der NPD sowie Mitglieder verschiedener Kameradschaften – wie schon die beiden Jahre zuvor – erneut versuchen werden ihre Trauerveranstaltung am 16. März 2012 in Landau abzuhalten. Viele der teilnehmenden Faschisten bewegen sich im Umfeld des Neonazizusammenschlusses „Aktionsbüro Rhein-Neckar“, welches, wie nun bekannt wurde, in engem Kontakt mit Ralf Wohlleben, einem Komplizen der faschistischen Zwickauer Terrorzelle, steht, der mutmaßlich an deren Internetpräsenz mitgewirkt hat (Siehe „Die Rheinpfalz“ vom 02.12.2011).

Auch in diesem März planen die Nazis mit ihrer Jammertournee durch die Süd- und Vorderpfalz die Geschichte zu verfälschen und sich selbst als Opfer zu inszenieren: Die Tatsache, dass systematischer Bombenterror gegen Zivilist_innen von den deutschen Faschisten erstmals und massenhaft angewandt wurde (Guernica, Warschau, Rotterdam, London, Leningrad, …) und der alliierte Luftkrieg nur als Reaktion auf die feigen und barbarischen Angriffe der Luftwaffe zu verstehen ist, wird geleugnet – stattdessen ist in geschichtsrevisionistischer Manier vom „Bombenholocaust“ die Rede. Aussagen wie diese setzen den millionenfachen Mord an europäischen Jüdinnen und Juden mit der unvermeidlichen Abwehr des deutschen Angriffskrieges gleich. Die deutsche Täterschaft wird verharmlost, die wahren Opfer ausgeblendet!

Doch auch dem bürgerlichen Gedenken, welches sich stets um Abgrenzung zu den Nazis bemüht, ist die Verharmlosung Nazideutschlands oft immanent. Die Fokussierung auf Einzelschicksale verstellt durch Emotionalisierung den objektiven Blick auf den geschichtlichen Verlauf. So können auch hier schnell aus Täter_innen Opfer werden. Die breite Mitarbeit des „deutschen Volkes“ am Angriffskrieg Deutschlands, der vielerorts als Vernichtungskrieg gegen die Bevölkerung geführt wurde (Polen, Jugoslawien, Sowjetunion, …) und an der Entrechtung und Deportation von Antifaschist_innen, Juden und Jüdinnen, Sinti und Roma, Homosexueller, behinderter Menschen und vieler anderer wird dabei verdrängt. Konsequenterweise sind somit beide Formen des Gedenkens abzulehnen – es sind die wahren Opfer von Faschismus und Krieg, derer gedacht werden muss!

Sollten die Faschisten erneut versuchen ihr verbrecherisches Gedankengut nach Landau zu tragen, so werden sie dies nicht ohne spürbare antifaschistische Intervention über die Bühne bringen!

Gegen deutsche Opfermythen und jeden Geschichtsrevisionismus – in Landau, Neustadt, Bad Dürkheim und anderswo!

Für eine antifaschistische Erinnerungskultur!


Antifaschistische Offensive Vorderpfalz

Antifaschistische Offensive Vorderpfalz: Aktion in Haßloch

AOVP

Am Abend des 12.10.2011 trafen sich Antifaschist_innen aus der gesamten Vorderpfalz in Haßloch zu einem Dorfspaziergang. Dieser wurde genutzt, um im Dorf die zahlreich vorhandene Nazipropaganda zu entfernen. Schon im Mai diesen Jahres wurden die Bewohner_innen Haßlochs in Form eines Flugblattes auf die Naziproblematik aufmerksam gemacht, doch die Faschist_innen konnten Haßloch auch weiterhin als Aktions- und Rückzugsort nutzen. Mittlerweile zieren etliche rechtsradikale Aufkleber und Hakenkreuzschmierereien das Stadtbild.

Seit Ende des Jahres 2010 versucht die neonazistische Gruppierung „Pfalzpatrioten“ mit auf gemäßigt getrimmten Flugblättern eine Anbiederung an die örtliche Bevölkerung. In regelmäßigen Abständen verteilt die Gruppe diese, um sich so weiter zu etablieren und die Bevölkerung an deren Anwesenheit zu gewöhnen.

Aber auch die NPD nutzt Haßloch und Umgebung als Standort in der Vorderpfalz. So etablierte man einen JN-„Stützpunkt“, um gezielt junge Mitglieder zu werben. Dies versucht man zum Beispiel durch das Verteilen sogenannter Schulhofcds oder durch Veranstaltungen wie „nationalen Fußballturnieren“. Am 1. Oktober wollte die NPD einen Infostand auf dem Haßlocher Wochenmarkt aufbauen, der jedoch von der Verwaltung verboten wurde. Dies umgingen die Nazis jedoch – und verteilten ihre Propaganda auf dem Wochenmarkt.

Die Faschist_innen versuchen in Haßloch Fuß zu fassen und zu einem Teil des Stadtbildes zu werden. Sie geben sich bürgernah, doch was auch immer sie tun: Sie sind des selben Geistes Kind wie die, die 1933-1945 die halbe Welt in den Krieg stürzten, Andersdenkende verfolgten und ermordeten und den Holocaust planten und durchführten. Doch die Gewalttaten der Nazis sind kein Problem der Vergangenheit: Seit 1990 wurden mehr als 150 Menschen von Nazis ermordet. Die Nazis versuchen stetig, ein Teil der dörflichen Gemeinschaft zu werden, um so ihre Interessen zu verwirklichen. Diese Entwicklung in der Vorderpfalz trägt einen ähnlich besorgniserregenden Charakter wie die Entwicklung der NPD in Ostdeutschland.

Organisiert euch und leistet Widerstand, wenn Nazis ihre Ideologie verbreiten, andere Menschen bedrohen oder ihre rassistische Propaganda verbreiten. Schaut nicht weg, sondern drängt die Faschisten zurück.

Nazis aus den Dörfern treiben – Kein ruhiges Hinterland!

Antifaschistische Offensive Vorderpfalz

Neuer PGP Key

Den neuen PGP-Key findet ihr hier.

Kampagne in Böhl-Iggelheim

AOVP

In der Nacht zum 19.08.2011 verteilten Antifaschist_innen mehrere hundert Flugblätter in Böhl-Iggelheim, um auf diesem Wege die Bürger_innen über die rechten Tendenzen in der Gemeinde aufzuklären.

In Böhl-Iggelheim kam es in den letzen Jahren vermehrt zu Aktivitäten der vorderpfälzischen Neonaziszene. So diente das Dorf in der Vergangenheit mehrmals als Anlaufstelle für das geschichtsrevisionistische Gedenken der Nazis zum 8. Mai, aber auch etwa Lokalitäten wie der „Kuhstall“ dienen den Nazis immer wieder als Rückzugsort.

Auch zeichnete sich im letzten Landtagswahlergebnis der Gemeinde eine vergleichsweise große Akzeptanz dem rechten Gedankengut gegenüber ab, so wählten 1,6% der wahlberechtigten Bewohner Böhl-Iggelheims die REP oder NPD. Dieses Ergebnis ist im rheinland-pfälzischen Vergleich, ähnlich wie in anderen vorderpfälzischen Regionen verhältnismäßig hoch. Daher haben wir uns entschieden die Bürger über dieses Treiben zu informieren. Die großflächig angelegte Verteilaktion verlief störungsfrei. Zur gleichen Zeit wurde in drei weiteren vorderpfälzischen Städten in Form zahlreicher Transparente mit antifaschistischen Parolen, die an Brücken angebracht wurden, ein Zeichen gegen Rechts gesetzt.

Im Folgenden das Flugblatt der Antifaschistischen Offensive Vorderpfalz:

Sehr geehrte Bürger_innen von Böhl-Iggelheim,
wer in einem beschaulichen Dörfchen wie Böhl-Iggelheim lebt, vergisst vielleicht schnell, dass sich hinter der idyllischen Fassade mehr verbergen kann. Dabei konnten sich gerade in der vorderpfälzischen Provinz Nazistrukturen in den letzten Jahren ungestört verbreiten und etablieren.
Der Brandanschlag auf die Sinti und Roma-Siedlung in Haßloch im Jahr 2001, der von Böhl-Iggelheimer Nazis verübt wurde, liegt lange zurück und stellt vorläufig einen traurigen Höhepunkt der rechtsradikalen Aktivitäten in der Region dar. Doch auch wenn das Verdrängen eines solchen Gewaltausbruchs leichtfällt, sollte im Bewusstsein bleiben, dass die Problematik damit lange nicht aus der Welt geschafft ist. Die in letzter Zeit vermehrt auftretenden Naziaktivitäten in der Region sollten deutlich zeigen, dass ein Anschlag wie der vor 10 Jahren jederzeit wieder geschehen kann.
In den letzten Jahren tritt die örtliche Naziszene wieder vermehrt in der Öffentlichkeit in Erscheinung. Das Wiederaufleben der für das öffentliche Auge sichtbaren Naziaktivitäten in Böhl-Iggelheim fand seinen Beginn in der Mahnwache am Gedenkstein für das ehemalige alliierte Kriegsgefangenlager zwischen Böhl und Iggelheim am 08.05.2009. Mit diesen als „Heldengedenken“ deklarierten Aufmärschen versuchen die Nazis um den Ludwigshafener NPD-Kader Christian Hehl seitdem, die deutsche Kriegsschuld zu relativieren und die Geschichte zu verfälschen. Die dort inhaftierten deutschen Aggressoren werden als Opfer und Helden stilisiert. Besonders brisant ist, dass hierbei das Datum der Befreiung Deutschlands vom Faschismus durch die Alliierten für die Propaganda der Rechten missbraucht wird.
Nachdem sich im Jahr 2010 das „Gedenken“ am 8.Mai wiederholte, fand zusätzlich am 18.11. eine Kundgebung am Gedenkstein im Rahmen der sogenannten „Rheinwiesenlageraktionstage“ der NPD statt. Bereits im Vorfeld wurde in der gesamten Region Propagandamaterial verteilt und verklebt.
Besonders besorgniserregend ist das im besten Fall als zurückhaltend zu bezeichnende Verhalten der Gemeinde, insbesondere des Bürgermeisters Christ. Höhepunkt dieser Totschweigetaktik stellt die lächerliche vorübergehende Entfernung des Gedenksteins im Vorfeld der Demonstrationen am 8. Mai 2010 dar. Auch der wiederkehrende Versuch, die Gegenproteste zu spalten in „friedliche“ Bürger_innen am Dorfplatz und als „Krawalltouristen“ abgestempelte Gegendemonstrant_innen direkt am Geschehen zeugt von der Unwissenheit und Überforderung der Gemeinde im Umgang mit Rechtsradikalen.
Das kollektive Wegschauen führt natürlich dazu, dass die Präsenz von Neonazis im Alltag zur schleichenden Normalität wird und sie sich weiter in das Ortsbild integrieren können. Angefangen bei rechtsoffenen Rockkonzerten wie den “Onkelz-Parties“ im „Kuhstall“ und rechten Parolen bei Saufgelagen von Personen aus dem Hooligan-Umfeld (in einschlägigen Kneipen wie dem „Tabala“) über das Verkleben von Nazipropaganda und Sprühereien (wie z.B. Hakenkreuze in der Bahnhofsunterführung) bis hin zu öffentlichen Werbekampagnen der NPD am 05.03.2011 auf dem Bahnhofsvorplatz, sieht das vermeintliche Bild des idyllischen Örtchens schon ganz anders aus.
Böhl-Iggelheim fügt sich ein in die Reihe der Dörfer in der Vorderpfalz, in denen rechtsradikales Gedankengut zunehmend salonfähig gemacht wird. Paradebeispiel ist auch das Nachbardorf Haßloch, in dem sich bereits eine starke neonazistische Organisationsstruktur gebildet hat, unter anderem durch die „JN Haßloch“ („Junge Nationaldemokraten“, Jugendorganisation der NPD).
Darum wollen wir mit der Wegschaumentalität endlich brechen. Dass Ignoranz die falsche Taktik ist, hat sich oft genug gezeigt. Wir rufen dazu auf, aufmerksam zu sein, sich Nazis im Dorfleben aktiv entgegenzustellen und sich zu wehren gegen die Vereinnahmung weiter Teile des öffentlichen Lebens durch Rechtsradikale.
Weitere Informationen und Kontaktdaten zur Kampagne „Antifaschistische Offensive Vorderpfalz“ finden Sie im Internet unter aovp.blogsport.de und auf den Internetseiten der beteiligten antifaschistischen Gruppen.

Antifaschistische Offensive Vorderpfalz

Nazistrukturen aufdecken und zerschlagen – Alerta Antifascista!

Soliparty

Zum Aufbau unserer Gruppe laden wir euch zu unserer Soliparty am Freitag, dem 22.7.2011 um 21 Uhr ein. Die Party wird in der Unikneipe Fatal in Landau stattfinden. Für musikalische Unterhaltung wird unter anderem DJ Moenumental mit Minimal, Techno und Electro sorgen.
Weiterhin werden vegane Snacks angeboten.
Wir hoffen auf zahlreiches Erscheinen!

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Naziaufmarsch in Frankfurt-Bergen Enkheim verhindern

Naziaufmarsch in Frankfurt-Bergen Enkheim verhindern!

Wie nun vor kurzem bekannt wurde planen die Nazis eine sogenannte „Freiraum“– Demo am 18. Juni in Bergen-Enkheim. Die Autonomen Nationalisten Vorderpfalz, welche inzwischen auch auf die Antifaschistische Offensive Vorderpfalz aufmerksam geworden ist, rufen unter anderem zu diesem Aufmarsch auf.

Die Route soll von der U-Bahn­station Enk­heim zur Bar­barossa­straße führen. Das Netz­werk Frank­furter Ant­ifaschis­tInnen ruft dazu auf, die Nazi-Demo in Bergen-Enk­heim zu ver­hindern.
Treff­punkt für Anti­faschis­tInnen ist am 18. Juni um 9:00 Uhr an der U-Bahn-Station Enkheim.
SPD und Grüne planen ange­mel­dete Mahn­wachen an der U-Bahn­station Enkheim und in der Mitte der Route.

Autonome Antifa Frankfurt
Anti-Nazi-Koordination Frankfurt
Antifaschistische Jugen Ludwigshafen / Mannheim

Kampagnenstart der Antifaschistischen Offensive Vorderpfalz in Haßloch

AOVP

Die Antifaschistische Offensive Vorderpfalz startete am 28.05.11 erfolgreich ihre Kampagne.
Ungefähr 40 Antifaschisten beteiligten sich an der Aktion, um die Haßlocher Dorfbevölkerung auf das dort existierende Naziproblem aufmerksam zu machen.
Haßloch gilt als wichtiger Standort für die Nazis, von hier aus werden Aktionen geplant, mit rassistischen Aufkleber das Dorf verunreinigt und vor allem die Jugendlichen in die Szene miteingebracht. Der JN-Stützpunkt Haßloch organisiert Sportturniere um die Jugendlichen so langsam aber sicher mit ihrem Gedankengut zu versorgen.

Hier ein Verweis zur Aktion auf linksunten.

Flugblatttext:

Antifaschistische Offensive Vorderpfalz – Wir können auch anders!

Sehr geehrte Bürger_Innen von Haßloch.

Die Vorderpfalz und insbesondere Haßloch ist seit längerer Zeit ein Rückzugsort für viele organisierten Nazis aus der Region. Sie sind in verschiedenen Gruppen organisiert, besonders hervorzuheben sind die Stützpunkte der „Jungen Nationaldemokraten“ (Jugendorganisation der NPD) in Haßloch, Bad Dürkheim und Landau und zum anderen die „Autonomen Nationalisten Vorderpfalz“. Die Autonomen Nationalisten geben sich im Vergleich zur JN subkulturell offen und erlebnisorientiert. Sie bewegen sich weg vom Bild des springerstiefeltragenden Nazi-Skinheads oder der traditionell-völkischen Scheitel-Nazis, hin zum unauffälligen modernen Äußeren. Die „Autonomen Nationalisten“ sind gerade durch das moderne und aggressive Auftreten für Jugendliche attraktiv. Das nationalsozialistische Weltbild ist jedoch das selbe ewig Gestrige.

In Haßloch können die Neo-Nazis weitgehend ungehindert ihre Propaganda verbreiten und ihre Aktionen wie z.B rassistische Sprühereien an Schulgebäuden im April 2011 in Speyer und am DGB Haus in Neustadt, oder die Störaktion beim vom DGB veranstalteten „Hip-Hop gegen rechts“ in Haßloch planen. Auch im Rahmen der 1. Mai Demonstration in Heilbronn, wo die Faschisten nur mit massiver polizeilicher Repression gegen die anwesenden Antifaschist_Innen ihren Aufmarsch unter dem Motto „Fremdarbeiterinvasion stoppen“ durchführen konnten, wurde die Werbetrommel kräftig gerührt. So fand man in fast jeder vorderpfälzischen Stadt Schmierereien, Flugblätter und Aufkleber mit rassistischem Inhalt. Wie die Nazis mit Menschen umgehen, die nicht in ihr krankes Weltbild passen, bekamen vor einiger Zeit drei Jugendliche zu spüren, die beim Entfernen von Naziaufklebern von Nazis entdeckt und angegriffen wurden. Sie erlitten glücklicherweise nur leichte Verletzungen.

Dass es sich bei diesen Vorkommnissen nicht um Zufälle handelt, wird schnell deutlich, wenn man sich die Hintermänner und Drahtzieher in der Vorderpfalz ansieht. Der Neonazi-Kader Matthias Herrmann spielt bei der Organisation eine wichtige Rolle. Er stammt aus dem Umfeld des „Aktionsbüros Rhein-Neckar“ und ist seit Jahren in der rechten Szene fest verankert und gilt unter anderem als Organisator der Südwestdeutschen „IG-Fahrt und Lager“ der NPD. Die „IG-Fahrt und Lager“ ist der direkte Nachfolger der verbotenen „Heimattreuen Deutschen Jugend“. Des weiteren pflegt er engen Kontakt zur Rheinland-Pfälzischen Führungsriege der NPD um Dörte und Klaus Armstroff, die Mitorganisator_Innen der jährlich stattfindenen „Trauerkundgebungen“ in Landau, Neustadt und Bad Dürkheim sind. Bei diesen Kundgebung wird versucht, die deutsche Kriegsschuld in Frage zu stellen und die notwendigen Angriffe der Aliierten zu einem „Bombenholocaust“ umzudeuten. Sie verschweigen dabei die Taten der Nazis im zweiten Weltkrieg – ihre menschenverachtende Ideologie führte zu millionenfachem Elend, Mord, Verfolgung und zur Zerstörung weiter Landstriche.

Eine Veranstaltung mit ähnlich geschichtsrevisionistischem Charakter fand in der Vergangenheit häufig am 8. Mai in Böhl-Iggelheim statt. Die „Trauerveranstaltung“ am Tag der Kapitulation Nazi-Deutschlands setzt seinen inhaltlichen Schwerpunkt auf das von den alliierten Befreiern eingerichtete Rheinwiesenlager. Auch hier werden die Täter zu Opfern umgedeutet und die Geschichte in typischer Nazi-Manier verdreht. Der Anmelder dieser Veranstaltung ist der in Mannheim lebende bekannte Nazi-Kader und NPD-Aktivist Christian Hehl.
Die Nazis nehmen sich jeden Raum, den sie kriegen können. Die Geschichte zeigt, dass ihre Agitation eine frühzeitige Intervention bedürfen – drängen wir gemeinsam die Nazibrut zurück – keine Toleranz für Nationalismus und Rassismus!

Nazistrukturen aufdecken und zerschlagen – Alerta Antifascista!

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